Omaha Hold’em – Bald die neue Nummer 1 im Poker?

Omaha Hold'emDas Omaha Hold'em ist eine Variante beim Poker, die es schon recht lange gibt und trotzdem nicht den Bekanntheitsgrad hat, wie beispielsweise das Texas Holdem. Allerdings muss man an dieser Stelle ebenso festhalten, dass das Omaha Hold'em trotzdem bekannter ist als das wohl älteste Pokerspiel das sogenannte Draw, bei dem der Spieler 5 Karten auf der Hand hält und 1 bis 3 mal tauschen darf. Zu sehen ist dieses Spiel verstärkt bei alten Western Filmen. Auch zu dieser Zeit wurde speziell diese Art von Poker gespielt. Omaha Hold'em sowie auch Texas Holdem kamen erst deutlich später. Doch kann das Omaha Hold'em auch das Texas Holdem im Spiel den Rang ablaufen? Diese Frage beschäftigt auch viele bekannte Pokerspieler schon eine ganze Weile. Denn gerade für die Spieler geht es natürlich auch darum, sich eventuell neu orientieren zu müssen, um am Ende nicht wie ein Neuling dazustehen wenn diese Variante sich an die Spitze schiebt. Aus diesem Grund haben viele große Pokerseiten auch verstärkt das Omaha Hold'em mit ins Programm genommen und geben dieser Spielvariante einen ähnlich hohen Stellenwert wie dem Texas Holdem. Dieser Text soll das Omaha Hold'em einmal ganz genau betrachten. Von den Spielregeln bis hin zu den möglichen Gewinnen, die hier in Turnieren und anderswo erzielt werden können.

Omaha Hold'em – Wie sind die Regeln, was muss man beachten?

Wenn man das Omaha Hold'em im Vergleich zum Texas Holdem sieht, dann wird der ein oder andere Spieler diese Variante wohl anfangs sehr verwirrend und unübersichtlich finden. Doch das ist keineswegs so. Ganz im Gegenteil sogar, denn das Omaha ist deutlich leichter zu verstehen als beispielsweise das Texas Holdem, speziell wenn es darum geht verschiedene Möglichkeiten durchzurechnen. Denn während man beim Texas Holdem nur 2 Karten auf der Hand hält, hat man beim Omaha 4 und bei einigen Abwandlungen wie beim 5 Card Omaha sogar 5 Karten auf der Hand. Nach dem Erhalt der Karten ist der Spielablauf ähnlich, wie bei anderen Varianten auch. Es werden die Pre- Flop Einsätze gemacht und nach Einigung erscheinen die ersten 3 Karten auf dem Tisch. Der sogenannte Flop. Danach folgen wieder die Einsätze der Spieler. Sind auch diese getätigt folgt der Turn als 4 Karte. Eine erneute Bet- Runde startet für die Spieler. Ist diese abgeschlossen folgt die letzte Karte, also die fünfte. Der sogenannte River. Jetzt folgen die Schlusseinsätze. Der Unterschied zwischen dem Omaha Hold'em und dem Texas Holdem ist jetzt, dass der Spieler aus seinen 4 Karten zwei auswählen kann, die ideal mit 3 Karten vom Tisch kombiniert werden können. Die Wahrscheinlichkeit also eine höhere Hand zu erhalten ist deutlich höher als beim Texas Holdem. Natürlich gilt dies auch für den Gegner. Auch dieser hat die Möglichkeit, die zwei besten Karten aus seiner vierer Hand zu wählen. Das erhöht allerdings auch die Spannung im Spiel und lässt deutlich mehr Optionen für jeden Spieler übrig. Im Gegensatz zum Texas Holdem wo der Flop eine Hand schon aus dem Spiel nehmen kann, ist der Flop beim Omaha Hold'em lediglich eine Orientierung in welche Richtung sich das Spiel bewegen wird. Gerade für Anfänger wird die Variante Omaha sicherlich leichter zu spielen sein, als beispielsweise Texas Holdem oder gar das Draw. Omaha ist also ein gutes Einstiegsspiel in die Pokerszene.

Omaha Hold'em – Besser als Texas Holdem?

Ob Omaha nun wirklich die bessere Variante ist als das Texas Holdem, dass kann man wohl so nicht direkt sagen. Beide Varianten haben ihre ganz gewissen Vor- und Nachteile. Das muss man klar so sagen. Der einzige Nachteil den das Omaha Hold'em im allgemeinen hat, ist die Tatsache das dass Texas Holdem deutlich bekannter ist und auch deutlich mehr Popularität besitzt. Das macht es einer Spielvariante wie dem Omaha nicht unbedingt leicht sich durchzusetzen. Man sieht dennoch das viele Spieler, darunter auch namenhafte Personen, auch auf das Omaha wechseln. Nicht nur um hier mehr Spielpraxis zu erlangen sondern auch auf Grund der Tatsache, dass sich hier eine neue Pokerwelt abzeichnet, die die Spieler natürlich ebenfalls erobern wollen. Das Omaha Hold'em bietet ganz neue Herausforderungen und ganz neue Herangehensweisen als das Texas Holdem und ist besonders dadurch sehr interessant. Dies gilt für erfahrene Spieler ebenso wie für Neulinge bzw. Einsteiger. Es liegt nahe das dass Omaha in den nächsten Jahren mindestens den gleichen Stellenwert einnehmen wird, wie das Texas Holdem. Sollte es dazu kommen, dass es beim Omaha auch größere Events geben wird, wie die WSOP beispielsweise und das Spiel mehr an Popularität gewinnt, dann kann es durchaus sein das diese Variante die neue Nummer 1 am Pokerhimmel wird. Dies ist aber erst einmal nur Spekulation. Die Möglichkeit besteht aber durchaus. Trotzdem kann man hier nicht sagen das eine der beiden Varianten die bessere bzw. die schlechtere ist. Jede Variante hat ihren eigenen Reiz und erfreut sich in etwa gleicher Beliebtheit bei den Spielern.

Omaha Hold'em – Wie sehen die Gewinnchancen und Gewinnhöhen aus?

DIe Gewinnsummen beim Omaha Hold'em liegen, zumindest momentan noch, etwas hinter dem vom Texas Holdem. Dies liegt speziell an der Tatsache, dass es bei Texas Holdem deutlich mehr und deutlich größere Turniere gibt, die demnach auch über eine größere Gewinnausschüttung verfügen. Dies ist auf die Popularität zurückzuführen. Betrachtet man allein das WSOP Main Event, dann wird man schnell erkennen warum das Texas Holdem dem Omaha Hold'em noch so weit voraus ist. Nach wir vor gilt dieses Event als das wichtigste und gleichzeitig größte Turnier der Welt, was nur einmal pro Jahr ausgespielt wird. Dementsprechend hoch sind natürlich auch die Gewinnsummen. Darüber hinaus ist es bei der WSOP so, dass es hier nicht nur Pro Spieler gibt. Hier kommen Menschen aus der ganzen Welt um an diesem einmaligen Event teilzunehmen. Solche Events gibt es beim Omaha Hold'em bisher noch nicht. Dies kann sich aber auch sehr schnell ändern, wenn man die Entwicklung in den letzten Jahren anschaut. Was die Online Turniere angeht, ist das Omaha Hold'em schon fast gleich gezogen. Allerdings gibt es immer noch Events, die es nur für das Texas Holdem gibt. Das muss sich nartürlich noch ändern, wenn das Omaha an das Texas Holdem heran reichen will. Auch hier ist aber ein klarer Trend zu erkennen wo sich das Ganze hin entwickeln wird und das spricht ganz klar für das Omaha Hold'em. Auch wenn man hier einmal mehr nur von Spekulation sprechen kann, so erscheint diese Situation doch sehr wahrscheinlich, dass man in den kommenden Jahren zwei völlig gleiche Pokervarianten hat, was die Gewinnsummen, Popularität und vieles mehr angeht.

Omaha Hold'em – Was sagen andere Spieler?

Wie man an der Pokerszene sehen kann, haben bereits viele Spieler auch zum Omaha Hold'em gewechselt. Was natürlich nicht heißt, dass diese jetzt kein Texas Holdem mehr spielen. So ist das natürlich nicht. Aber sie haben sich ein „zweites Standbein“ aufgebaut und das heißt Omaha Hold'em. Auch die Spieler sind also überzeugt von dieser Spielvariante und fördern durch das häufigere Spielen selbstverständlich auch die Entwicklung des Spiels. Denn desto mehr bekannte Spieler an diesen Tischen zu sehen sind, desto mehr neue Spieler werden sich ebenfalls diese Variante anschauen. Das Omaha Hold'em lebt also auch ein wenig davon, dass die Spieler mehr und mehr Zeit investieren. Die Spieler selbst haben hier eine klare Ansicht. Wenn du zu den besten gehören willst, dann musst du auch die wichtigsten Pokervarianten beherrschen. Unter anderem wird das bald auch Omaha Hold'em sein. Also muss man sich früh rüsten, um gleich vorne mitspielen zu können.

Omaha Hold'em – Fazit und Ergebnis

Das Omaha ist auf einem unglaublich guten Weg eines der berühmtesten Pokervarianten zu werden. Es sind nicht mehr viele Schritte nötig um mit dem weltberühmten Texas Holdem gleich zu ziehen. Die Entwicklung die diese Pokervariante in den letzten Jahren genommen hat, ist wirklich überwältigend. Natürlich hat auch das Online Spielen enorm dazu beigetragen, das sich diese Variante vor allem so schnell entwickeln konnte. Trotzdem muss man an dieser Stelle fair bleiben und zugleich auch sagen, dass es hier hätten auch andere Varianten wie Draw oder Stud schaffen können. Aber es war das Omaha Hold'em was sich am Ende durchgesetzt hat. Nicht nur weil es ein hoch interessantes Spiel ist sondern auch weil es deutlich einfacher zu spielen ist, als andere Pokervarianten. Somit eignet es sich auch optimal für Einsteiger, die erst einmal in die Pokerwelt rein schauen wollen. Wer später vom Omaha Hold'em auf das Texas Holdem wechseln will, hat es deutlich einfacher als die Spieler die jetzt vom Texas Holdem auf das Omaha gewechselt haben. Denn wer das Omaha richtig gut beherrscht, der kann beim Texas Holdem noch besser und einfacher die Situationen durchrechnen und somit noch deutlich bessere Entscheidungen treffen. Wer also noch keine von beiden Varianten kennt, der sollte sich als erstes das Omaha anschauen und erlernen und dann später, insofern der Spieler das will, auf das Texas Holdem wechseln bzw. das Spiel mit hinzunehmen. Natürlich ist das kein Muss. Jeder Spieler sollte hier immer frei entscheiden, was ihm mehr zusagt.

Facebook Twitter Google+ LinkedIn WhatsApp
%d Bloggern gefällt das: